16.04.2010
Enge Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Klinikum geplant Im Zug der Neu- und Umbaumaßnahmen wird im Laufe des Jahres am Klinikum Stadt Soest ein Zentrum für Gefäßmedizin entstehen. Dessen Leitung übernimmt der Chefarzt Dr. Kristian Nitschmann mit seinem Facharztteam, der dafür vom Marienkrankenhaus an das Klinikum wechselt.
Der wachsende Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft bringt auch für Gefäßmediziner besondere Herausforderungen mit sich. Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes oder leiden an Krankheiten der Blutgefäße, die mit schwerwiegenden Folgen wie Herzinfarkt oderSchlaganfall verbunden sein können.
Hierfür die richtige Therapie, aber auch wirkungsvolle Krankheitsvorbeugung anbieten zu können, erfordert effektive Zusammenarbeit der beteiligten Experten. Unterschiedliche medizinische Fachrichtungen müssen genauso sinnvoll kooperieren wie niedergelassene Ärzte mit den Medizinern an einem Krankenhaus.
Am Klinikum Stadt Soest besteht bereits seit zwei Jahren eine enge Kooperation mit den niedergelassenen Gefäßchirurgen der Stadt. Diese werden mit Fertigstellung der Neubauten ihren Praxissitz in das neue Ärztehaus am Klinikum verlegen. Gemeinsam mit der neuen, von Dr. Nitschmann geleiteten gefäßmedizinischen Abteilung werden sie zukünftig das „Zentrum für Gefäßmedizin“ bilden.
„In einem solchen Zentrum muss der Patient nicht mehr von Spezialist zu Spezialist ziehen. Bildlich gesprochen kommen alle erforderlichen Leistungen zu den Betroffenen und nicht umgekehrt“, beschreibt Dr. Nitschmann die Pläne. „Im neuen Soester Zentrum für Gefäßmedizin wird aus der Zusammenarbeit mit unseren niedergelassenen Kollegen und den übrigen Abteilungen des Klinikums eine neue Qualität der gefäßmedizinischen Versorgung entstehen.“
Der Geschäftsführer des Klinikums Oliver Lehnert zeigt darüber hinaus auf, dass die Bildung solcher Zentren auch eine gesundheitspolitische Aufgabe darstellt. „Diese strikte Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung gibt es so nur in Deutschland. Alle Experten sind sich einig, dass sie weder gut für den Patienten noch wirtschaftlich ist. Mit der Zentrenbildung werden landesweit neue Wege beschritten. Wir freuen uns, auf diesem wichtigen medizinischen Fachgebiet nun auch für Soester Bürgerinnen und Bürger einen Beitrag zur besseren Gesundheitsversorgung leisten zu können.“
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AnsprechpartnerGeschäftsführer Dipl.-Kfm. Oliver LehnertTel. 02921 90 1201 | lehnert@klinikumstadtsoest.deÄrztlicher Direktor Prof. Dr. Albrecht SchneiderTel. 02921 90 1277 | unfallchirurgie@klinikumstadtsoest.deDownloads:
13.02.2012 |
8:00 h
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